Humor und Originalität

Claude Shannon war eines der größten Genies des 20. Jahrhunderts. Doch er zeichnete sich nicht nur durch Gedankenschärfe und Einfallsreichtum, sondern auch durch Humor und Originalität aus. Der Begründer der Informationstheorie bastelte in seiner Freizeit an Jonglierrobotern, Schachcomputern und programmierbaren Blechmäusen. Im Büro fuhr er Einrad oder jonglierte mit Keulen.

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn zeigt in der Ausstellung "Codes und Clowns" vom 6. November 2009 bis 28. Februar 2010 einige seiner ungewöhnlichen Erfindungen. Die Leihgaben stammen aus dem MIT Museum in Boston und sind erstmals an einem anderen Ort öffentlich zu sehen.

banquet_nodes and networks - Netzkultur in Spanien

Daniel-Canoga
Daniel Canogar, Dial M for Murder

Ab dem 14. März zeigt im ZKM (Museum für neue Kunst) eine Ausstellung aktuelle Positionen spanischer Medienkunst. Dabei handelt es sich vor allem um Arbeiten, die sich mit vernetzten Systemen auseinandersetzen. Es werden Verbindungen von biologischen, sozialen und kulturellen Netzwerken visualisiert und partizipativ erfahrbar gemacht. Anhand von über dreißig digitalen und interaktiven Projekten wird die Komplexität der Netzstruktur als gemeinsame Matrix erfahrbar. Dabei entstehen neue Querverbindungen, die von Santiago Ramón y Cajals neuronaler Netztheorie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zu Manuel Castells aktueller netzbasierter Theorie der Informationsgesellschaft führen.

Eröffnung »banquet_nodes and networks. Netzkultur in Spanien« im ZKM_Foyer am Freitag, den 13.03.2009 um 19 Uhr.

Sitemapping 2009

Das Bundesamt für Kultur BAK hat die Förderbeiträge für “Sitemapping 2009″ ausgeschrieben. Bwerben können sich Schweizer Kunstschaffende und Künstlergruppen aus allen Sparten, deren Arbeit sich durch einen künstlerischen Umgang mit den Neuen Medien auszeichnet. Inter- und transdisziplinäre Projekte sind willkommen. Eingabeschluss für die Bewerbungen ist der 14. April 2009.

SR-Medienkunst-Preis 2008

Imre Ostmann erhält für seine Video-Klang-Installation „Zu Besuch bei Äolus und Terminus“ den Medienkunst-Preis 2008 des Saarländischen Rundfunks. Seine ausgezeichnete Arbeit ist zur Zeit im Museum Haus Ludwig in Saarlouis im Rahmen der Landes- kunstausstellung zu sehen.
Der 1982 in Bielefeld geborene Imre Ostmann studierte von 2002 bis 2007 Freie Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken und ist zur Zeit Meisterschüler von Prof. Christina Kubisch.

random squares

randomly squares by Frank Richter
frank richter, randomly squares, c-print

Arbeitsstipendien für Medienkunst

Das Edith-Ruß-Haus in Oldenburg vergibt für Juli bis Dezember 2008 drei Arbeitsstipendien für internationale Künstler, die mit digitalen Medien arbeiten. Es gibt keine Altersbeschränkung. Die Stipendien sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert. Eine internationale Jury sichtet die Projektvorschläge und entscheidet über die Stipendienvergabe.

BEWERBUNGSUNTERLAGEN und INFORMATIONEN:
http://www.edith-russ-haus.de/german/stipendien.html

Deadline für die ausgefüllte, unterschriebene Bewerbung mit Projektbeschreibung:
29. Februar 2008 (Poststempel).

Ökologische Strategien in der Kunst

john
Franz John: Turing Tables. An Untitled Composition for Tectonic Spaces, 2003-2007 (Foto: Franz Wamhof)

Vom 12. Oktober 2007 bis 13. Januar 2008 zeigte die Ausstellung "Ökomedien" im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst einige Installationen, die auf progressiven Vorstellungen von Ökologie beruhen und dabei utopische Horizonte entwerfen.

Carlos Katastrofsky - stimulus/response

Im Wiener Projektraum Sonnensegel sind vom 5. bis 19. Oktober 2007 Arbeiten des Medienkünstler Carlos Katastrofsky (Michael Kargl) zu sehen. Wie bereits der Titel der Ausstellung "stimulus/response" andeutet, steht bei der Präsentation das bei Tieren und Menschen unterstellte pawlowsche Reiz/Reaktions- verhalten im Mittelpunkt.
Die übliche Annahme, dass einem Vorgang immer eine Ursache zugrunde liegen muss, wird von Carlos Katastrofsky radikal hinterfragt, wenn er technische Dispositive in der Kommunikation hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit in künstlerischen Arbeiten z.b. mit Web-Kameras untersucht. Oder wenn er in der fünfteiligen Arbeit "SINS" durch Stichwortsuche zufällig gefundenes, audiovisuelles Material zu jeweils einminütigen Videos extrem verdichtet.


Eröffnung: Fr, 5. Oktober 2007, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: Sa, 6. Oktober - Fr, 19. Oktober 2007
Ausstellungsort: Projektraum Sonnensegel
Adresse: Pressgasse 28, A-1040 Wien
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-17 Uhr

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