aktuell

Nur Blei wurde bei Kiefer geklaut

Bei Anselm Kiefer wurde eingebrochen. Auf seinem Ateliergelände in Croissy-Beaubourg stahlen Metalldiebe fünf bis sechs Tonnen Blei und konnten damit unbemerkt entkommen. Die Bleiplatten gehören zu einer Skulptur von Kiefer. Ihr Wert wird auf 1,3 Millionen Euro geschätzt. Dennoch handelte es sich nicht um einen Kunstdiebstahl. Die Diebe hatten es nur auf das Rohmetall mit einem gegenwärtig hohen Handelwert abgesehen.

Post-Internet-Art

Das Astrup-Fearnley-Museum in Oslo zeigt noch bis 1. Februar Vertreter der Post-Internet-Generation. Es geht um nichts Geringeres als eine Bestandsaufnahme der künstlerischen Landschaft nach dem Internet. Vorgestellt wird eine Künstler-Generation, die mit dem Computer als Kommunikationsmittel aufgewachsen ist, sich aber nur noch collagenhaft oder ironisch auf diesen bezieht.

postinternet
Oliver Laric's Icon (Utrecht) project, ongoing

"digitale utopien sind im cyberspace mittlerweile obsolet. in einer omnimedialen gesellschaft verkommt das emanzipatorisch visionäre, das in der netzkunst einst mit provozierenden interventionen und interaktiven modellen ästhetisch ausgelotet wurde, zu etwas nostalgischem. der anspruch eines subkulturellen und basisdemokratischen möglichkeitsraumes in einem parallelen web-universum wird kaum noch behauptet. die urgesteine solcher ambitionen sind weitgehend verstummt oder werden nicht mehr wahrgenommen, während sich die mit dem internet gross gewordenen nun als digital native von einem politischen opponieren ostentativ verabschieden. vorbei sind die zeiten, als viele im fortschritt der kommunikationstechnik einen sozialen oder ästhetischen gewinn suchten. "
http://www.4d-screen.de/art-gal/essays/pdf/post%20internet%20art.pdf

Stipendien für Medienkünstlerinnen

Das Land NRW vergibt für die Jahre 2010/2011 insgesamt zwei Stipendien für Medienkünstlerinnen. Die Unterstützung richtet sich an Medienkünstlerinnen, die in NRW ihren Wohnsitz haben und ein neues Projekt realisieren möchten. Nach Abschluss des Stipendiums, an das keine Residenzpflicht gebunden ist, findet eine Präsentation der Ergebnisse statt. Die Stipendien haben keine Altersbegrenzung. Studentinnen, KünstlerInnengruppen sowie männliche Bewerber sind jedoch ausgeschlossen.
Die Stipendiatinnen erhalten jeweils 6 Monate lang eine Unterstützung von monatlich 1.000 EUR sowie eine einmalige Materialpauschale in Höhe von 1.660 EUR: also jeweils insgesamt 7.660 EUR. Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Stipendiums.


Angels in Chains - Susanne Weirich
Stipendiatin 2008

Ausschreibung Giga-Hertz-Preis

Das Institut für Musik und Akustik im ZKM verleiht seit 2007 alljährlich zusammen mit dem EXPERIMENTALSTUDIO des SWR den Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik. Der Giga-Hertz-Preis richtet sich an KomponistInnen im Bereich der elektronischen und akusmatischen Musik. Eine international besetzte Fachjury vergibt dazu jährlich einen Hauptpreis sowie vier Produktionspreise.
Die vier Produktionspreise à 8.000 € dienen der Initiierung und Förderung neuer Projekte und richten sich daher besonders an NachwuchskomponistInnen. Der Hauptpreis in Höhe von 15.000 € zeichnet das künstlerische Schaffen renommierter KomponistInnen aus. Er wird nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern durch Vorschläge der Jurymitglieder ermittelt.

Humor und Originalität

Claude Shannon war eines der größten Genies des 20. Jahrhunderts. Doch er zeichnete sich nicht nur durch Gedankenschärfe und Einfallsreichtum, sondern auch durch Humor und Originalität aus. Der Begründer der Informationstheorie bastelte in seiner Freizeit an Jonglierrobotern, Schachcomputern und programmierbaren Blechmäusen. Im Büro fuhr er Einrad oder jonglierte mit Keulen.

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn zeigt in der Ausstellung "Codes und Clowns" vom 6. November 2009 bis 28. Februar 2010 einige seiner ungewöhnlichen Erfindungen. Die Leihgaben stammen aus dem MIT Museum in Boston und sind erstmals an einem anderen Ort öffentlich zu sehen.

Sitemapping 2009

Das Bundesamt für Kultur BAK hat die Förderbeiträge für “Sitemapping 2009″ ausgeschrieben. Bwerben können sich Schweizer Kunstschaffende und Künstlergruppen aus allen Sparten, deren Arbeit sich durch einen künstlerischen Umgang mit den Neuen Medien auszeichnet. Inter- und transdisziplinäre Projekte sind willkommen. Eingabeschluss für die Bewerbungen ist der 14. April 2009.

SR-Medienkunst-Preis 2008

Imre Ostmann erhält für seine Video-Klang-Installation „Zu Besuch bei Äolus und Terminus“ den Medienkunst-Preis 2008 des Saarländischen Rundfunks. Seine ausgezeichnete Arbeit ist zur Zeit im Museum Haus Ludwig in Saarlouis im Rahmen der Landes- kunstausstellung zu sehen.
Der 1982 in Bielefeld geborene Imre Ostmann studierte von 2002 bis 2007 Freie Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken und ist zur Zeit Meisterschüler von Prof. Christina Kubisch.

Ausschreibung für CYNETart_08

Bis zum 22. März 2008 können KünstlerInnen und Gruppen den Internationalen CYNETart-Wettbewerb Projekt-Vorschläge einreichen Es sollte sich dabei um Arbeiten handeln, die digitale Technologien vollständig in die konzeptionellen, kreativen und performativen Prozesse integrieren und somit Möglichkeiten der digitalen Performance und ihrer Beziehung zu den Faktoren Zeit, Raum, leibhaftiger Präsenz und sozialer Begegnung eröffnen. Eine international besetzte Jury entscheidet über die Vergabe der CYNETart-Preise und des Förderpreises sowie die Vergabe eines Artist-in-Residence-Stipendiums der Kunstministerin.

CYNETart-Wettbewerb: Einsendeschluss: 22. März 2008
Festival: 30. Oktober bis 09. November 2008, Festspielhaus Hellerau
Preisverleihung: 30. Oktober 2008, Festspielhaus Hellerau
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Arbeitsstipendien für Medienkunst

Das Edith-Ruß-Haus in Oldenburg vergibt für Juli bis Dezember 2008 drei Arbeitsstipendien für internationale Künstler, die mit digitalen Medien arbeiten. Es gibt keine Altersbeschränkung. Die Stipendien sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert. Eine internationale Jury sichtet die Projektvorschläge und entscheidet über die Stipendienvergabe.

BEWERBUNGSUNTERLAGEN und INFORMATIONEN:
http://www.edith-russ-haus.de/german/stipendien.html

Deadline für die ausgefüllte, unterschriebene Bewerbung mit Projektbeschreibung:
29. Februar 2008 (Poststempel).

Carlos Katastrofsky - stimulus/response

Im Wiener Projektraum Sonnensegel sind vom 5. bis 19. Oktober 2007 Arbeiten des Medienkünstler Carlos Katastrofsky (Michael Kargl) zu sehen. Wie bereits der Titel der Ausstellung "stimulus/response" andeutet, steht bei der Präsentation das bei Tieren und Menschen unterstellte pawlowsche Reiz/Reaktions- verhalten im Mittelpunkt.
Die übliche Annahme, dass einem Vorgang immer eine Ursache zugrunde liegen muss, wird von Carlos Katastrofsky radikal hinterfragt, wenn er technische Dispositive in der Kommunikation hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit in künstlerischen Arbeiten z.b. mit Web-Kameras untersucht. Oder wenn er in der fünfteiligen Arbeit "SINS" durch Stichwortsuche zufällig gefundenes, audiovisuelles Material zu jeweils einminütigen Videos extrem verdichtet.


Eröffnung: Fr, 5. Oktober 2007, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: Sa, 6. Oktober - Fr, 19. Oktober 2007
Ausstellungsort: Projektraum Sonnensegel
Adresse: Pressgasse 28, A-1040 Wien
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-17 Uhr

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